Warum die Arbeitskleidung von Intermarché Ergonomie und Komfort im Alltag vereint

Auf einem Empfangsquai um 6 Uhr morgens führt ein Kommissionierer Dehnübungen aus, um Paletten zu filmen. Seine Hose spannt an den Knien, seine Jacke drückt bei jeder Armbewegung auf die Schultern. Diese Art von Unbehagen, die Hunderte von Malen pro Schicht wiederholt wird, verwandelt ein schlecht gestaltetes Kleidungsstück in einen Faktor für körperliche Abnutzung.

Die Einzelhandelsketten, die ihre Teams intern ausstatten, sollten das Arbeitskleidungsstück als Werkzeug und nicht als dekorative Uniform betrachten.

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Schnitte und Verstärkungen, die an die Bewegungen im Einzelhandel angepasst sind

Intermarché-Kassiererin trägt eine ergonomische rote Arbeitsjacke an der Kasse eines Supermarktes

Im Regal oder im Lager bleibt man nie in der gleichen Position. Die Bewegungen beim Einräumen erfordern Rumpfdrehungen, wiederholtes Hocken und das Tragen von Lasten in variierender Höhe. Eine Arbeits Hose, die für diese Anforderungen konzipiert ist, integriert dehnbare Einsätze im Schritt und an den Knien, was die Spannung des Stoffes bei tiefen Beugungen vermeidet.

Jacken und Poloshirts folgen derselben Logik. Ein klassischer gerader Schnitt blockiert die Schulter, wenn man einen Karton über den Kopf hebt. Modelle mit nach vorne versetzten Armausschnitten oder verlängertem Rücken bieten eine deutlich größere Bewegungsfreiheit. Solche Details finden sich in den Arbeitskleidungen von Intermarché auf Blog Business, wo das Design auf die physischen Positionen im Einzelhandel ausgerichtet ist.

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Die Positionierung der Taschen verdient ebenfalls Beachtung. Eine auf der Oberschenkel aufgenähte Tasche, die schlecht fixiert ist, zieht nach unten, sobald man ein Cuttermesser oder ein mobiles Terminal hineinsteckt. Seitliche Klappentaschen, die höher an der Hüfte positioniert sind, verteilen das Gewicht besser und behindern nicht beim Gehen. Dieses Detail mag geringfügig erscheinen, aber an einem Arbeitsplatz, an dem man täglich mehrere Kilometer zwischen den Gängen zurücklegt, verändert es das Gefühl am Ende des Tages.

Atmungsaktive Textilien für die Arbeit im Frischebereich und im Freien

Zwei Intermarché-Mitarbeiter in Warnwesten und Arbeitskleidung in einem Logistiklager

Im Frischebereich bei 4 °C morgens zu arbeiten und nachmittags einen Lkw in der prallen Sonne zu entladen: Das ist der Alltag vieler flexibler Mitarbeiter im Einzelhandel. Der Stoff der Kleidung muss mit diesen Temperaturschwankungen umgehen, ohne zusätzliche Unannehmlichkeiten zu verursachen.

Die Baumwoll-Polyester-Mischungen bleiben der Standard für die Arbeitskleidung im Einzelhandel. Baumwolle sorgt für Atmungsaktivität, Polyester für Abriebfestigkeit und schnellere Trocknung. Die Rückmeldungen variieren in diesem Punkt je nach Grammatur: Ein zu leichter Stoff nutzt sich schnell im Kontakt mit Kartons ab, während ein zu dichter Stoff die Feuchtigkeit im Kühlraum zurückhält.

Wärmemanagement und aktuelle Empfehlungen

Die wiederkehrenden Hitzewellen haben das INRS und das Ministerium für Arbeit dazu veranlasst, ihre Empfehlungen zur Prävention von Hitzeschäden zu verstärken. Konkret führt dies dazu, dass die Einzelhändler hellere Farben und Schnitte, die die natürliche Belüftung fördern, für exponierte Positionen bevorzugen. Technische Stoffe mit Mesh-Zonen unter den Armen oder im Rücken beginnen in den auf den Sommer ausgerichteten Berufskollektionen aufzutauchen.

Für die Positionen im Kühlraum sucht man das Gegenteil: dünne thermische Unterlagen, die kein Volumen hinzufügen. Das Ziel ist es, die Körperwärme zu halten, ohne die Silhouette zu versteifen, denn ein Mitarbeiter, der in drei Schichten eingeklemmt ist, verliert an Bewegungsgenauigkeit und ermüdet schneller.

Intermarché Arbeitskleidung und QVCT-Ansatz im Einzelhandel

Seit der Einführung des Plans für Gesundheit am Arbeitsplatz 2021-2025 und des QVCT-Ansatzes (Lebensqualität und Arbeitsbedingungen) haben mehrere Einzelhandelsketten begonnen, die Ergonomie der Arbeitskleidung in ihre Strategien zur Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) zu integrieren. Die Auswahl der Kleidung liegt nicht mehr ausschließlich im Bereich Einkauf: Die Betriebsräte und die HSE-Abteilungen beteiligen sich an den Lastenheften.

Bei Intermarché spiegelt sich diese Logik in der Gestaltung der Kleidung wider, die auf die tatsächlichen Positionen abgestimmt ist. Ein Kassierer hat nicht die gleichen Bedürfnisse wie ein Metzger oder ein Lagerarbeiter. Die Anpassung nach Beruf ermöglicht es, Folgendes zu berücksichtigen:

  • Die Widerstandsfähigkeit des Stoffes gegenüber spezifischen Anforderungen (Spritzer in der Fleischerei, Reibung in der Logistik, Durchgänge im Kühlraum)
  • Den Schnitt und die Verstärkungen entsprechend den dominierenden Bewegungen der Position (Beugungen, Drehungen, längeres Stehen)
  • Die Positionierung der Taschen und Befestigungssysteme je nach den täglich verwendeten Werkzeugen

Dieser berufsbezogene Ansatz ist teurer in der Entwicklung als ein einheitliches Outfit für alle, aber er reduziert die Beschwerden über Unbehagen und vorzeitige Abnutzung der Kleidung. Eine auf die Position abgestimmte Hose hält länger, weil sie nicht in nicht verstärkten Bereichen beansprucht wird.

Industrielle Pflege und Haltbarkeit der Berufsbekleidung

Ein Arbeitskleidungsstück im Einzelhandel wird mehrmals pro Woche gewaschen, oft bei hohen Temperaturen aus hygienischen Gründen. Die Widerstandsfähigkeit gegen industrielle Wäsche ist ein ebenso entscheidendes Kriterium wie der anfängliche Komfort.

Doppelte oder dreifache Nähte an den Spannungsstellen (Schritt, Armausschnitte, Taschen) sind das Minimum. Kunststoffreißverschlüsse halten den Waschzyklen besser stand als Metallreißverschlüsse, die schließlich klemmen oder rosten. Die thermisch verklebten Verstärkungen an Ellbogen und Knien verlängern die Lebensdauer um mehrere Monate an physischen Positionen.

Was nach sechs Monaten Nutzung den Unterschied macht

Man beurteilt ein Arbeitskleidungsstück nach zwei oder dreihundert Wäschen, nicht nach dem Auspacken. Die Outfits, die ihre Form, Farbe und Flexibilität nach dieser Behandlung behalten, sind diejenigen, die mit durchgefärbten Garnen anstelle von Oberflächenfärbungen hergestellt werden. Der Stoff läuft nicht aus und vor allem versteift er sich im Laufe der Zeit nicht.

Ein weiterer oft übersehener Punkt: die inneren Etiketten, die nach einigen Wäschen kratzen. Seriöse Hersteller verwenden mittlerweile die thermische Transferbeschriftung direkt auf dem Stoff, was diese häufige Reizung im Nacken- oder Taillenbereich beseitigt.

Die Wahl von Arbeitskleidung für eine Marke wie Intermarché bedeutet, zwischen dem Einzelbudget und den tatsächlichen Kosten über die Zeit abzuwägen. Ein ergonomisches und gut konstruiertes Outfit muss seltener ersetzt werden, verursacht weniger körperliches Unbehagen und trägt zur Verringerung der Fehlzeiten aufgrund von Haltungsbeschwerden bei. Berufskleidung ist kein sekundärer Kostenpunkt: Sie ist ein Einsatzmittel, ebenso wie ein Gabelstapler oder ein Wagen.

Warum die Arbeitskleidung von Intermarché Ergonomie und Komfort im Alltag vereint